Czardas Go2Piano

Czardas

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Czardas

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Diese Partitur umfasst 5 Seiten.

Czardas ist das meistgespielte Stück des sogenannten Zigeunerrepertoires, und doch stammte sein Komponist aus Neapel. Vittorio Monti schrieb es um 1904 in Paris, wo er das Orchester der Concerts Lamoureux leitete, nach dem Vorbild des ungarischen Csárdás, jenes Wirtshaustanzes, der von einem langsamen, rubato gespielten Beginn in einen immer schnelleren zweiten Teil übergeht. Ursprünglich für Violine, Mandoline oder Klavier geschrieben, wurde es in einem Jahrhundert zum obligatorischen Bravourstück der Zigeunerorchester, der Wettbewerbe an den Konservatorien und der Restaurantbühnen in aller Welt, und in Film und Fernsehen erklingt es immer dann, wenn ein Bild eine davonstürmende Geige braucht. Auf dem Akkordeon ist es zu Hause: Der Balg lässt die langsame, fast frei gehaltene Einleitung atmen und treibt dann jede Beschleunigung an, die chromatischen Läufe finden unter den Fingern dieselbe Dringlichkeit wie unter dem Bogen, und die linke Hand setzt den Puls, der das Stück auf sein Finale zutreibt. Diese Ausgabe im Niveau 5/5 ist ein echtes Konzertstück für fortgeschrittene Akkordeonisten, eine Schlussnummer, die Tempo, Balgführung und ein echtes Gespür für Rubato verlangt.